Jussupow Schachschule gGmbH

Wir bilden Schachgroßmeister von morgen aus

Bericht 5. Tag

Gruppe A, Runde 8
Am letzten Tag des Turniers wurde in beiden Gruppen noch einmal eine Doppelrunde gespielt.
Die Tabellenführer spielten an den ersten beiden Brettern gegeneinander. Es lief nicht so gut für die deutschen Spielerinnen an der Spitze. Am ersten Brett erkämpfte sich Klaudia Kulon einen sehr wichtigen Sieg gegen Antonia Ziegenfuß. Im Endspiel behielt sie mit Dame und drei Bauern gegen Turm und zwei Leichtfiguren klare Vorteile und ließ keine Gegenchancen zu. Josefine Heinemann musste trotz sehr erfinderischer Verteidigung gegen Nataliya Buksa eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Leider wurde es noch schlimmer für sie, da sie das Turnier wegen Krankheit abbrechen musste. Videnova-Kuljasevic zeigte ihr Können im Endspiel und spielte eine saubere Partie gegen Kateryna Dolzhykova. Laura Rogule nutzte die positionellen Fehler von Nato Imnadze für einen Angriff am Königsflügel. Vor der letzten Runde führten Kulon und Buksa mit 6 Punkten. Aber auch Videnova-Kuljasevic, Laura Rogule und Antonia Ziegenfuß mit jeweils 5,5 Punkten hatten Chancen auf den Gesamtsieg.
Gruppe B, Runde 6
Cosima Wagner musste eine Niederlage gegen WIM Anika Du Plessis hinnehmen. Vanessa Bräuer nutzte ihre Chance und gewann ihre Partie gegen Kseniya Protsenko, womit sie die Führung in der Gruppe übernahm. Ein Trost für Cosima: In der Teamwertung hat sie zusammen mit Nataliya Buksa eine klare Führung erarbeitet.

Gruppe A, 9. Runde
An den ersten 5 Brettern haben wir keine unentschiedene Partie gesehen! Die IM Nataliya Buksa (Ukraine) gewann souverän gegen die WGM Laura Rogule (Lettland). Aber ihre Hauptkonkurrentin, die IM Klaudia Kulon (Polen), hat auch ihr Spiel gefunden und überzeugte gegen die IM Iva Videnova-Kuljasevic (Bulgarien). Beide Spielerinnen haben 7 Punkte und nur eine Nebenwertung gibt Kulon den ersten Platz. Damit ist sie die Internationale Deutsche Meisterin 2024, und neben dem Ehrenpreis der Emanuel Lasker Gesellschaft „Vera 2024“ erhält sie auch eine Einladung zum Turnier in Dortmund! Nataliya Buksa kann sich jedoch mit einem Teamsieg zusammen mit Cosima Wagner trösten. Nach dem guten strategischen Sieg gegen Antonia Ziegenfuß eroberte die IM Daulyte-Cornette (Frankreich) den dritten Platz, mit 6 Punkten, allerdings nur dank einer besseren zweiten Wertung vor der WGM Carmen Voicu-Jagodzinsky, die ebenfalls ein sehr gutes Turnier spielte. Zusammen mit Kseniya Protsenko erreichte Carmen den dritten Team-Platz. Weitere gute Platzierungen erarbeiteten sich Antonia Ziegenfuß, die ihre letzte WIM-Norm beim Turnier erreichte, Kateryna Dolzhykova und Iva Videnova-Kuljasevic, alle mit 5,5 Punkten.


Gruppe B, 7. Runde
In der Gruppe B setzten sich die Favoritinnen durch: Vanessa Bräuer gewann gegen Olivia Lukas und sicherte sich den ersten Platz. Als Bonus würde Vanessa im Teamwettbewerb zusammen mit ihrer Vereinskameradin Kristin Braun den 2. Platz sichern. Zweite in der Gruppe B wurde Anika Du Plessis (Südafrika), die gegen Sarah Peglau (am Ende 4. Platz) gewonnen hat. Kseniya Protsenko (am Ende 5.) rettete studienartig einen halben Punkt gegen Cosima Wagner, die insgesamt einen guten Eindruck hinterließ und den 3. Platz verdient gewonnen hat.


Bericht 4. Tag

Gruppe A, 6. Runde.

An der Tabellenspitze bleibt es spannend. Die führenden Spielerinnen spielten untereinander nur unentschieden (Kulon gegen Rogule und Ziegenfuss gegen Heinemann). Davon profitierte Nataliya Buksa, die eine ausgezeichnete Endspieltechnik gegen Maja Buchholz zeigte. Nach der 6. Runde bildete sich aus dem Quartett der Führenden ein Quintett mit jeweils 4,5 Punkten.

Gruppe B,  4. Runde 
In der B-Gruppe kam es zu einem Treffen der Führenden. Vanessa Bräuer, die eine vielversprechende Position hatte, überstürzte sich und opferte ihre Figur ihrer weniger erfahrenen Gegnerin unkorrekt. Somit übernahm Cosima Wagner mit 4 Punkten aus 4 Partien die Führung im Turnier.

 Gruppe A, 7. Runde
Fast alle Topbegegnungen endeten unentschieden: Heinemann (4,5 Punkte) – Kulon (4,5), Buksa (4,5) – Videnova-Kuljasevic (4) und Daulyte-Cornette (3,5) – Dolzhykova (4). Aber Antonia Ziegenfuss siegte etwas glücklich mit Schwarz über WGM Laura Rogule und übernahm nicht nur die Führung im Turnier, sondern sicherte sich auch mindestens eine WIM-Norm. Antonia hat 5,5 Punkte und wird von Buksa, Heinemann und Kulon (alle mit 5 Punkten) verfolgt.
Gruppe B, 5. Runde
Cosima Wagner behält die Führung mit einem Remis gegen Johanna Richter. Vanessa Bräuer gewann gegen Sarah Peglau und steht nun auf dem zweiten Platz. Johanna Richter, Anka Du Plessis und Kseniya Protsenko bilden die Verfolgungsgruppe mit jeweils 3,5 Punkten.


Bericht 3. Tag 

Gruppe A, 4. Runde

An der Spitze des Turniers wurde hart gekämpft. Kateryna Dolzhykova verlor nach einer missglückten Eröffnung gegen Nataliya Buksa und übergab damit ihrer Gegnerin die führende Position im Turnier. Antonia Ziegenfuss konnte ihren Vorteil im Endspiel gegen Eva Videnova-Kuljasevic nicht verwerten. Klaudia Kulon gewann nach feinem Manövrieren gegen Elena Krasenkowa. WGM Voicu-Jagodzinsky nutzte geschickt ihre Chance zum Angriff gegen Lara Schulze, Anita Stangl wurde klassisch ausgekontert von Josefine Heinemann, und Laura Rogule gewann eine schöne Partie nach dem positionellen Qualitätsopfer gegen Sachi Jain. Nach zäher Verteidigung rettete Maja Buchholz einen halben Punkt gegen Deimante Daulyte-Cornette.
Vor der Nachmittagsrunde steigt die Spannung im Turnier. Mit 3,5 Punkten führt die ukrainische IM Buksa, gefolgt von einer Gruppe aus 7 Spielerinnen mit 3 Punkten: WIM Dolzhykova, WFM Ziegenfuss, WGM Voicu-Jagodzinsky, IMs Kulon und Videnova-Kuljasevic sowie WGM Heinemann.

Gruppe A, 5 Runde

Der Turnierleader wurde von einem Misserfolg getroffen: In einem spannenden Kampf unterlag Natalia Buksa der Internationalen Meisterin aus Polen, Klaudia Kulon, die bereits ihre vierte Partie in Folge gewonnen hat. Das Spiel zwischen Laura Rogule (Lettland) und Iva Videnova-Kuljasevic (Bulgarien) entwickelte sich dramatisch. In einer Position mit einer Mehrqualität hat die bulgarische Schachspielerin einen taktischen Schlag übersehen und fand keine richtige Verteidigung. Im Duell der Nationalmannschaftskameradinnen aus Deutschland, Josephine Heinemann und Kateryna Dolzhykova, kam es nicht zu einem richtigen Kampf. Dolzhykova konnte einfach nicht die Eröffnungsprobleme lösen und gab bereits im 22. Zug aufgrund eines unausweichlichen Matts auf. Antonia Ziegenfuss setzte ihren erfolgreichen Auftritt im Turnier fort und schaffte es, den Großmeister Kamen Voicu-Jagodzinsky im Endspiel zu besiegen. Die von mir erwähnten Gewinnerinnen haben damit die Führung im Turnier übernommen, indem sie 4 Punkte aus 5 möglichen sammelten.
Gruppe B, 3 Runde
In der Gruppe B führen nach 3 Runden zwei Spielerinnen, die alle ihre Partien gewonnen haben: Die Elo-Favoritin Vanessa Bräuer und die Nachwuchsspielerin Cosima Wagner. Morgen treten sie in einem direkten Duell gegeneinander an.

Am Abend feierten die Teilnehmerinnen des Turniers den Internationalen Frauentag - im Programm stand ein gemeinsames Abendessen mit Pizza.


Bericht Tag 2

Gruppe A, Runde 2.

Im zweiten Runde hat sich die Spannung des Kampfes noch weiter erhöht. Nataliya Buksa konnte im Endspiel gegen Antonia Ziegenfuss einen Mehrbauern nicht realisieren. Kateryna Dolzhykova geriet in der Eröffnung in eine schwierige Lage, jedoch beging Lara Schulze im entscheidenden Moment einen groben Fehler und verlor schnell die Partie. Auch in vielen anderen Runden wechselte die Initiative von Hand zu Hand, und der Ausgang des Kampfes ließ sich nicht im Voraus vorhersagen. Ich möchte den Sieg von Klaudia Kulon hervorheben, die das unglückliche Spiel von Deimante Daulyte-Cornette in Zeitnot ausnutzte. Mit 2 Punkten aus 2 Partien führen nur zwei Spielerinnen: Dolzhykova und Laura Rogule aus Lettland das Turnierfeld an.

Gruppe A, Runde 3:
Sie spielten natürlich gegeneinander in der dritten Runde, und Kateryna Dolzhykova gewann mit Schwarz ziemlich klar und führt im Turnier jetzt mit 3 Punkten. Andere wichtige Ergebnisse an der Spitze: Ebenfalls mit Schwarz gewannen Nataliya Buksa gegen Nato Imnadze und Videnova-Kuljasevic gegen Evelyn Wagenschuetz. Zusammen mit Antonia Ziegenfuss, die gegen Inna Agrest gewonnen hat, bilden diese drei eine Verfolgergruppe mit 2,5 Punkten aus drei Partien. Danach folgen neun Spielerinnen mit 2 Punkten. Uns erwartet ein spannender Kampf an der Spitze.
Gruppe B, Runde 2:
Hier führen nach zwei Runden drei Elo-Favoritinnen - Vanessa Bräuer, Sarah Peglau und Anika Du Plessis, sowie die Nachwuchsspielerin Cosima Wagner, mit 2 Punkten aus 2 Partien.


Bericht Tag 1

Erster Tag beim IODFEM Turnier in Augsburg. Zunächst nahmen viele Teilnehmerinnen und das Organisations-Team am Empfang der Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Weber, im Rathaus teil. 

Um 17 Uhr fand dann die kleine Eröffnungszeremonie im Ibis Hotel statt. Unsere Ehrengäste waren die DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach, unser Schirmherr Prof. Dr. Robert Frhr. von Weizsäcker und Stadtratsmitglied Jürgen Enninger, die den ersten Zug an den ersten drei Brettern ausführten. 

Und dann ging es richtig los! Wie beim Schweizer System üblich, spielte in der ersten Runde die obere Tabellenhälfte gegen die untere. Aber es wurde kein Spaziergang für die Favoriten. Nur ein Unentschieden gegen Anita Stangl erreichte die Siegerin des Turniers in Graz, Deimante Daulyte-Cornette. Noch schlimmer traf es die Internationale Meisterin Klaudia Kulon, die den vollen Punkt gegen Charis Peglau liegen ließ. Eine weitere kleine Sensation war das Unentschieden zwischen Maia Buchholz und der WGM Carmen Voicu-Jagodzinsky. 

In der Gruppe B gab es, wie erwartet, harte Kämpfe in allen Partien, und am Ende kam es zu keinem einzigen Remis! 

Morgen geht es in Gruppe A schon um 10 Uhr weiter. Die Ergebnisse findet man auf chess-results.com.








IODFEM in Augsburg. Vorbericht

Am 6. März startet im Hotel Ibis am Königsplatz die Internationale Offene Deutsche Frauen Einzelmeisterschaft. Das Turnier wird in zwei Gruppen ausgetragen. In der Gruppe A werden 30 Spielerinnen in 9 Runden um den begehrten Siegerpokal der ELG "Vera" kämpfen.


Die ELO-Favoritinnen sind die Gäste: die Internationalen Meisterinnen Nataliya Buksa (Ukraine, auf dem Foto), Deimante Daulyte-Cornette (Frankreich) und Klaudia Kulon (Polen). Aber auch Deutschland ist stark vertreten: Drei Nationalspielerinnen, FM Lara Schulze, WGM Josefine Heinemann und die Deutsche Meisterin WIM Kateryna Dolzhykova, haben gerade den Mitropa Cup in Apolda gewonnen.


Man sollte jedoch die anderen Teilnehmerinnen nicht unterschätzen. Immerhin haben wir viele starke Titelträgerinnen wie IM Iva Videnova-Kuljasevic (Bulgarien), WGMs Laura Rogule und Ilze Berzina (Lettland) sowie Carmen Voicu-Jagodzinsky (Rumänien).


Für viele Spielerinnen besteht also die Chance, auch eine Titelnorm zu erfüllen. Mit besonderem Interesse werden wir die Spiele der jüngeren Spielerinnen verfolgen, da wir einige talentierte Nachwuchsspielerinnen aus dem deutschen Kader am Start haben: Lisa Sickmann, sowie Charis und Dora Peglau, Michelle Trunz und Laura-Sophie Bauer.


In der B-Gruppe werden 7 Runden gespielt. Die ELO-Favoritin ist Vanessa Bräuer, dicht gefolgt von Tamila Trunz und Sarah Peglau. Wir haben sogar eine WIM aus Südafrika in der Gruppe: Anika Du Plessis wird sicherlich um einen der 5 Preise kämpfen.


Die Ausrichter - Jussupow Schachschule gGmbH und Schachgesellschaft Augsburg 1873 - freuen sich besonders auf viele Gäste. Insgesamt spielen in Augsburg 45 Frauen aus 16 Ländern! Wir wünschen natürlich allen viel Glück beim Turnier!


Hoffentlich bleibt den Spielerinnen noch Zeit, um die Renaissance-Stadt Augsburg zu genießen. Immerhin beginnt der offizielle Teil der Veranstaltung mit dem Empfang von Oberbürgermeisterin Eva Weber in den wunderschönen Räumen des Rathauses. Die Ehre, die ersten Züge beim Turnier zu machen, gehört unserer Schachpräsidentin Ingrid Lauterbach und unserem Schirmherrn Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker.